Aktueller Stil: Standard

Meilensteine

Der Behindertenbeirat und die Behindertenbeauftragte haben seit dem Jahr 2008 für Barrierefreiheit und Inklusion in Freiburg Ideen entwickelt und Initiativen ergriffen. Viele von ihnen wurden gemeinsam mit den städtischen Ämtern und Gesellschaften umgesetzt.

2008

  • Gründung des Beirats für Menschen mit Behinderung der Stadt Freiburg.

 

2010

  • Erste demokratische Wahl des Beirats durch Bürger_innen mit Behinderung.
  • Aufbau und kontinuierliche Erweiterung des Netzwerkes mit städtischen Ämtern und Gesellschaften (z.B. Freiburger Verkehrs AG, Stadtbau GmbH).
  • Zusammenarbeit von Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen und Vertretung ihrer Belange.
  • Erarbeitung gemeinsamer, behinderungsübergreifender Standards und Positionen.
  • Erstes inklusives Rollstuhlkarussell in Freiburg.

 

2011

  • Behindertengerechter Fahrstuhl im Rathaus in der Innenstadt.
  • Blindenleitsystem im Foyer sowie induktive Höranlage im Konferenzraum des Green City Hotels.
  • Interfraktioneller Antrag „Konzept barrierefreie Innenstadt/öffentliche Räume“ im Gemeinderat.

 

2012

  • Geglättetes Kopfsteinpflaster auf dem Münsterplatz bis zum Münstereingang.
  • Neue barrierefreie Türanlage im Technischen Rathaus (heute: Amt für Soziales und Senioren).

 

2013

  • Die Ambulanz der Universitäts-Augenklinik Freiburg wird barrierefrei. Ihre kontrastreiche Gestaltung hat Modellcharakter.
  • Neuer Aufzug im Stadttheater.

 

2014

  • Gedenkveranstaltung für die Opfer der NS-Euthanasie im Historischen Kaufhaus.
  • Eröffnung der inklusiven und barrierefreien städtischen Kita am Seepark.

 

2015

  • Zweite demokratische Wahl des Behindertenbeirats. Zum ersten Mal mit Briefwahl.
  • Erster Aktionsplan für Inklusion der Stadtverwaltung.
  • Sanierung südliche Kaiser-Joseph-Straße: Am Bertoldsbrunnen ist für Rollstuhlfahrende jetzt der Einstieg mit Rampe möglich. Neue, vom Behindertenbeirat getestete Faltrampen für die VAG.

 

2016

  • Dunkelampel an der Stadtbahnhaltestelle Betzenhauser Torplatz (d. h. die Ampel wird nur auf Anforderung aktiviert).

 

2017

  • Im Doppelhaushalt 2017/18 der Stadt werden 1.100.000 Euro für die Verbesserung der Barrierefreiheit im öffentlichen Raum eingestellt.
  • Die Turmstraße bekommt eine „Rollgasse“ und barrierefreies Pflaster für die drei Behindertenparkplätze, die Engelstraße eine geglättete Spur im Pflaster und die Kaiser-Joseph-Straße geglättete Übergänge.
  • Ausstattung von Lichtsignalanlagen mit Zusatzfunktion für sehbehinderte Menschen (z.B. Bushaltestelle Eschholzstraße).
  • Das Garten- und Tiefbauamt lässt Empfehlungen zur barrierefreien Sicherung von Baustellen erarbeiten.

 

2018

  • Der Ratssaal im Rathaus in der Innenstadt erhält eine induktive Höranlage.
  • Barrierefrei zum Münsterplatz: Geglättete Spur in der Conrad-Gröber-Straße.
  • Weniger Barrieren auf dem wiedereröffneten Rotteckring: Sitzbänke, Blindenleitsysteme, akustische Ampeln und ebenes Pflaster; getrennte Querungsstellen erleichtern das Überqueren der Fahrbahn.
  • Die nördliche Kaiser-Joseph-Straße und die Stadtbahnhaltestelle Europaplatz sind barrierefrei.
  • Erster Aktionstag für Inklusion auf dem Platz der Alten Synagoge.

 

2019

  • Doppelhaushalt 2019/20:

- Unbefristete Personalstelle (50%) beim Garten- und Tiefbauamt für die Koordination der Barrierefreiheit im öffentlichen Raum.

- 1.000.000 Euro für die Verbesserung von Barrierefreiheit im öffentlichen Raum.

- 100.000 Euro für den multimedialen Guide in den städtischen Museen. Er bündelt verschiedene barrierefreie Angebote.

- 200.000 Euro für die barrierefreie Sanierung von öffentlichen städtischen Gebäuden.

  • Straßenbahn- und Bushaltestelle Scherrerplatz werden barrierefrei.
  • Weitere Lichtsignalanlagen erhalten Zusatzfunktion für Menschen mit Sehbehinderung (z.B. an der Bugginger Straße).
  • Die VAG setzt das Modellprojekt „Getrennte Querungsstellen für mobilitätseingeschränkte und sehbehinderte Verkehrsteilnehmer_innen“ an der Stadtbahnhaltestelle Betzenhauser Torplatz um.
  • Sanierung Neuer Ratssaal im Innenstadtrathaus und Nachrüstung der Barrierefreiheit: z. B. Verbesserung der Beleuchtung, kontrastreiche Markierung der Glasflächen bei Türen, Ergänzung des Handlaufs der Treppe zur Zuschauerempore.

 

2020

  • Maßnahmenkatalog "Barrierefreies Bauen" der Freiburger Stadtbau GmbH mit Standards für Planung und Ausführung bei Neubauvorhaben im Wohnungsbau.
  • Nachrüstung der Barrierefreiheit im Innenstadtrathaus: Blindenleitsystem zur Bürgerinfo, kontrastreiche Markierung der Glasflächen an Türen und Aufzügen, kontrastreiche Markierung der Treppenstufen, Hublift über die Treppen zum Büro des Ersten Bürgermeister, Ulrich von Kirchbach.

 

2021

  • Gemeinsam mit Kooperationspartnern Organisation des Online-Talks „Schulische Inklusion in Baden-Württemberg in der Sackgasse. Wie kommen wir da raus?” mit den Landtagskandidat_innen.
  • Eröffnung der jetzt barrierefreien Zentralinformation und Mittelhalle der Uni HNO und Augenklinik: kontrastreiche Markierung der selbstöffnenden Schiebetüren, Blindenleitsystem, Induktive Hörschleifen an den Serviceplätzen.
  • Nach Fertigstellung der Uni Kinderklinik Fortführung des Blindenleitsystems im Außenbereich bis zur Stadtbahnhaltestelle Kilianstraße.
  • Barrierefreie Umgestaltung Betzenhauser Torplatz: Blindenleitsystem führt über den Platz zum Eingang des Seeparks; kontrastreiche Bänke mit Sitz- und Armlehnen wurden aufgestellt.
  • Doppelhaushalt 2021/22:

- 500.000 Euro pro Haushaltsjahr für Barrierefreiheit im öffentlichen Raum.

- 400.000 Euro für das Haushaltsjahr 2021 für Barrierefreiheit bei Sanierung und Neubau von öffentlichen städtischen Gebäuden.

- 20.000 Euro pro Haushaltsjahr für barrierefreie Kommunikation bei städtischen Veranstaltungen.

- 13.000 Euro pro Haushaltsjahr als Fonds zur inklusiven Aufbereitung von Ausstellungen in den städtischen Museen.