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Mitglieder

Wer ist eigentlich der Behindertenbeirat?

Der Freiburger Behindertenbeirat wird alle 5 Jahre neu gewählt. Die letzte Wahl fand am 15. März 2020 statt. Die nächste Wahl wird im Jahr 2025 sein.

Der Behindertenbeirat besteht aus 16 Bürger_innen mit Behinderungen und  5 Vertreter_innen von Trägern der Behindertenhilfe, dem Sozialdezernenten und den Vertreter_innen der einzelnen Gemeinderatsfraktionen.

Die kommunale Behindertenbeauftragte und ihr Sekretariat bilden die Geschäftsstelle des Behindertenbeirats.

Hier stellen sich die gewählten Mitglieder des Behindertenbeirats vor:

 

 

Daniela Schmid

Vorsitzende

Seit 2016 bin ich Vorsitzende und seit 2010 bin ich Sprecherin der AG Bau und Verkehr des Freiburger Behindertenbeirats. Ich möchte mich weiterhin für die barrierefreie Gestaltung des öffentlichen Raums, Barrierefreiheit in öffentlichen städtischen Gebäuden, barrierefreie Mobilität im ÖPNV und die Umsetzung der Barrierefreiheit beim Wohnungsbau der Freiburger Stadtbau GmbH einsetzen.

Silke Löer

Stellvertretende Vorsitzende

Vertritt: Korczak-Haus e.V. Freiburg

Ich vertrete das Korczak-Haus e.V. Freiburg, das Menschen mit schweren Mehrfachbehinderungen Betreuung und Förderung bietet. Meine Vorstellung ist, dass Teilhabe für jede einzelne Person ermöglicht werden muss, und sie muss ihren individuellen Wünschen und Möglichkeiten angepasst sein.

Zrinka Bebic

Ich möchte mich dafür einsetzen, dass alle Menschen barrierefrei leben können. Die Perspektive von tauben Menschen ist sehr wichtig. Hörende und taube Menschen sollten gleichberechtigt leben. Mein Ziel ist es, die Perspektiven von verschiedenen behinderten Menschen einzunehmen und sie zu unterstützen.

Angela Debl

Es gibt im Bereich Autismus zu wenig Repräsentation, was sich bereits in der fehlenden Anerkennung als Behinderungsgruppe im Behindertenbeirat widerspiegelt. Denn obwohl Autismus meist mehrere Sinne und Fähigkeiten betrifft, bleiben wir Autist*innen unsichtbar. Ich möchte mich für mehr Aufklärung, Unterstützung und Veränderungen, die auch Menschen mit anderen Behinderungen zugutekommen, einsetzen.

Lena Duffner

In meiner Doppelrolle als selbst Betroffene und als Angehörige bin ich täglich mit baulichen und bürokratischen Hindernissen konfrontiert. Ich möchte anderen Betroffenen und deren Angehörigen eine Stimme geben und die individuellen Barrieren verringern oder sogar beseitigen.

Doris Emmert

Obwohl die Belange behinderter Menschen zunehmend Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit erfahren, sind die Maßnahmen zum Abbau von Barrieren oft gut gemeint, funktionieren aber nicht immer. Betroffene werden zu wenig gehört und sind nicht überall vertreten. Als Einzelkämpferin habe ich zwar manches erreichen können, glaube aber, dass ich im Behindertenbeirat mehr bewirken kann.

Dr. Andreas Faulmüller

Ich vertrete seit 25 Jahren meine Tochter, daher möchte ich die Interessensvertretung von Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen und hohem Unterstützungsbedarfen stärken und ihnen eine Stimme geben. Ihre Vertretung ist wichtig, damit Inklusions- und Teilhabebestrebungen für alle umgesetzt werden können. Teilhabe ist für sie vor allem abhängig von großzügigeren Assistenzleistungen.

Michael Feller

Ich möchte dazu beitragen, dass vielfältige Meinungen gehört und eingebracht werden. Ich möchte helfen Barrieren abzubauen, die an einer vollen Teilhabe an der Gesellschaft hindern und daran arbeiten, dass die Stadt Freiburg sich zu einer inklusiven Kommune entwickelt, in der alle teilhaben und teilgeben können.

Esther Grunemann

„Wo Inklusion draufsteht muss auch Inklusion drin sein“. Als ehemalige Behindertenbeauftragte und Gründungsmitglied des Behindertenbeirats setze ich mich seit Jahren für die Gleichstellung und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen ein. Meine Schwerpunkte sind die barrierefreie Zugänglichkeit des Gesundheitswesens, schulische Inklusion und Assistenz für Menschen mit Behinderungen.

Alexandra Haag

Das Thema Inklusion begleitet mich auch beruflich als Physiotherapeutin, sonderpädagogische Fachlehrkraft und Ärztin. Mein Kinderbuch „Paula und die Zauberschuhe“ ist zu einer kleinen Aufklärungskampagne an Grundschulen geworden. Ich möchte mich in die Politik in Freiburg einbringen und mich dafür einsetzen, dass wir als Expert*innen unserer Einschränkungen erkannt und anerkannt werden.

Philipp Hensel

Ich möchte Freiburg auf dem Weg zur inklusiven Stadtgesellschaft unterstützen und begleiten. Gerade im Bereich barrierefreies Bauen und Wohnen gibt es noch viel zu tun. Der Einsatz für eine wirklich gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung in allen Lebensbereichen – wie in der UN-Behindertenrechtskonvention gefordert – ist dabei mein Anspruch!

Christoph Kaiser

Meine Überzeugung: Wenn’s allen gut geht, dann geht’s dem Einzelnen gut! Ich lebe selbstständig und selbstbestimmt in Freiburg und bin auf der Suche nach neuen Aufgaben und neuen Wegen. Und inklusive und barrierearme Wege mag ich!

Norbert Köthnig

Vertritt: Lebenshilfe Breisgau GmbH

Jeder ist anders - alle sind gleich, Vielfalt leben heißt für mich insbesondere, denjenigen eine Stimme geben, die aufgrund von Beeinträchtigungen Ausgrenzungen erfahren. Als gewählter institutioneller Vertreter möchte ich mich mit meiner Arbeit im Beirat aktiv dafür einsetzen, dass Teilhabe gerade für Menschen mit einem hohen und komplexen Unterstützungsbedarf in Freiburg möglich und selbstverständlich wird. Beruflich vertrete ich in der Funktion des Geschäftsführers die gemeinnützige Gesellschaft Lebenshilfe Breisgau.

Ulla Kunz-Pridöhl

Durch meine eigene Behinderung möchte ich mich für die Belange von Behinderten einsetzen.Ich bin schon 15 Jahre aktives Mitglied in der Parkinsonselbsthilfegruppe. Meine Erfahrungen würde ich gerne in den Behindertenbeirat einbringen und die Rahmenbedingungen für behinderte Menschen in Freiburg weiter verbessern.

Oliver Maleika

Als selbstbetroffener und Ex-In Genesungsbegleiter setze ich mit dafür ein, dass die Belange von Menschen mit psychischer Behinderung in unserer Stadt gehört werden, ihre Teilhabe möglich wird und ihre Rechte durchgesetzt werden.

Arnd Nitsche

Ich möchte Ansprechpartner für Bürger und Verwaltung in Bezug auf schwerhörige Mitbürger sein. Diese große Gruppe von Menschen sollte auch eine Vertretung im Beirat haben.

Philipp Riedel

Mein 10 Jahre währendes inklusives Engagement u.a. im Behindertenbeirat in Freiburg ist viel, aber noch nicht genug. Noch immer gibt es viele Barrieren: in Köpfen, in Straßen, Häusern, Schulen. Bei Arbeitgebern und in Freizeiteinrichtungen. Ich werbe dafür, dass Inklusion ein Mehr für alle ist und kein Weniger. Ein Recht darauf haben wir alle!

Janice Santos

Vertritt: Autismusverband Südbaden e.V.

Florian Schmid

Vertritt: REHA-Verein e.V.

 

 

Andrea Schwarz

Vertritt: Ring der Körperbehinderten e.V.

Andreas Wolf

lch möchte mich für Inklusion und Teilhabe von Kindern und Jugendlichen mit Behinderung in Kitas, Schulen und der Freizeit einsetzen. Die Möglichkeiten der Eingliederungshilfe müssen stärker ausgeschöpft und die Unterstützung bedarfsgerecht gestaltet werden. Mit zwei Kindern mit Handicaps habe ich viel Positives durch Inklusion erleben dürfen. Das soll auch anderen Menschen zuteilwerden.