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12.04.2016

Was der Behindertenbeirat fordert, damit Freiburg barrierefreier wird

Der Weg zu einer gleichberechtigten Teilhabe von Menschen mit und ohne Behinderung ist mühsam. Zwar gibt’s inzwischen den städtischen „Aktionsplan Inklusion“, der etappenweise Ziele anstrebt (die BZ berichtete). Doch das reiche nicht aus und funktioniere nicht reibungslos, kritisiert der Beirat für Menschen mit Behinderung.

Wer mit Handicap lebt, stößt überall auf Hindernisse. Zum Beispiel bei der zunehmenden Zahl von Baustellen, erläutert Daniela Schmid, die Vorsitzende des Beirats für Menschen mit Behinderung. Sie hat eine starke Sehbehinderung und weiß, wie wichtig kontrastreiche Markierungen, Gitterzäune und Bänder vor Baustellen sind. Doch die gibt’s selten. Für Blinde wären Tastkanten für den Blindenstock wichtig, für alle mit Gehbehinderungen glatte Übergänge, die mit Rollstuhl und Rollator kein Problem sind.

Der Beirat fordert, dass die barrierefreie Absicherung von Baustellen fest etabliert werden soll. Auf glatte Übergänge achte man bereits, soweit möglich, sagt dazu der städtische Pressesprecher Toni Klein. Über speziell ausgestattete Bauzäune und Bänder verfüge das Garten- und Tiefbauamt bisher nicht, es wolle die Anregung aber aufnehmen.

Artikel aus der Badischen Zeitung vom 31.03.2016

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