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Vortrag an der Pädagogischen Hochschule Freiburg

Am 24.01.2013 war Philipp Hensel im Rahmen des Seminars „Inklusion - nicht nur in der Schule“ eingeladen, vor Studierenden der Pädagogischen Hochschule Freiburg einen Vortrag zu halten. In dem Seminar für Lehramtsstudierende soll vor allem der best practice-Gedanke von Inklusion beleuchtet werden. Der Leiterin des Seminars Petra Maier ist es wichtig, dass die Vortragenden den Studierenden vermitteln, was für Sie ganz persönlich Inklusion bedeutet und wie Sie dieses Wort im Alltag auch mit Leben füllen, aber auch auf welche Schwierigkeiten und Barrieren sie im Alltag stoßen.

 

Zu Beginn des Seminar wurde zu Einstimmung auf das Thema der Film “Handicap na und – Das Erfolgsmodell Hofgut Himmelreich” gezeigt. Inhalt des Films waren junge Menschen mit geistiger Behinderung, die in dem integrativen Restaurantbetrieb Hofgut Himmelreich ihre ersten Gehversuche im Arbeitsleben - in der Küche und im Service - unternehmen. Die Doku schilderte eindrücklich, dass du Jugendlichen mit Spaß und Engagement bei der Sache sind, sie zeigt aber auch die Schwierigkeiten und die Skepsis, auf die Macher gestoßen sind, als sie mit der Idee, Menschen mit Handicap anstellen zu wollen, an den Start gekommen sind.

Ausgehend von den Eindrücken aus dem Film erzählte auch Philipp Hensel von seinen Erfahrungen. Angefangen von der Arbeit  und den Möglichkeiten des Behindertenbeirats über die Situation der Barrierefreiheit in Freiburg bis hin zu den alltäglichen Schwierigkeiten behinderter Menschen im Alltag und Inklusion als Gesellschaftsmodell und Zukunftsvision. Die Themenpalette war groß und die Studierenden waren interessiert und diskutierten engagiert, so dass die angesetzten 60 Minuten schnell vergingen.

Als Resümee  bleibt festzuhalten, dass Inklusion auf jeden Fall ein wissenschaftliches Fundament braucht. Mindestens genauso wichtig, sind jedoch die Menschen, die Inklusion leben und somit alltäglich erfahrbar machen. 

18.02.2013
Kategorie: Veranstaltung
Verfasser/in: Philipp Hensel